Robert Pollert
Über mich · Robert Pollert

Über mich

Ich habe schon einen weiten Weg hinter mir. Deshalb weiß ich aus eigener Erfahrung, wie sich innere Arbeit und ein therapeutischer Prozess anfühlen können: wie viel Mut sie manchmal kosten, wie frustrierend Rückschläge sind und wie leicht man gerade die kleinen Schritte übersieht. Ich kenne aber auch die Momente, in denen sich etwas grundlegend verändert und plötzlich möglich wird, was vorher kaum vorstellbar schien.

Am Anfang meiner eigenen Reise hätte ich mir nicht vorstellen können, einmal an diesem Punkt zu stehen. Und doch war da immer dieses Gefühl: Ich muss es versuchen. Mich den Herausforderungen stellen, die inneren und äußeren Widerstände überwinden und immer mehr zu meinem authentischen Selbst finden.

Wenn ich heute zurückblicke, bin ich zutiefst dankbar für die Entwicklung, die ich erleben durfte. Ich bin tatsächlich angekommen. Bei mir und in einem Leben, das mir wirklich entspricht. Noch lange nicht fertig, aber frei, es selbstbestimmt und aktiv zu gestalten.

Ach, klingt das schön. Aber nein: Glatt war dieser Weg nicht. Ich bin durch sehr tiefe Täler gegangen, manches hat mich an meine Grenzen gebracht und vieles musste ich mehr als einmal anschauen. Gleichzeitig habe ich wundervolles Glück und tief berührende Heilungsmomente erlebt.

Heute bin ich voller Dankbarkeit und Freude über mein Leben und darüber, wie gut es mir geht. Ein besonderer Dank gilt Danielle Christoph, die meinen Weg entscheidend begleitet und geprägt hat. Von ihr die Traumatherapie der „Schöpferischen Transformation“ zu lernen und ihre Wirkung persönlich zu erfahren, war ein großes Geschenk. Diese Arbeit bildet heute den Kern meiner therapeutischen Arbeit.

Das ist es, was ich nun weitergeben möchte: dich auf deinem Weg ein Stück zu begleiten, mehr zu dir zu finden, in deine Kraft und deinen Ausdruck zu kommen und Stück für Stück das zu lösen, was dich noch davon abhält, ganz du selbst zu sein.

Therapeutischer Weg und Qualifikationen

Mein therapeutischer Weg begann bereits 2013 und verlief viele Jahre parallel zu meinem äußeren Berufsweg. Was zunächst eher im Hintergrund mitlief, wurde mit der Zeit zu einer immer klareren Ausrichtung. Dabei habe ich therapeutische Ansätze nicht nur kennengelernt. Ich habe ihre Wirkung persönlich erfahren, Ausbildungen wiederholt durchlaufen, vertieft und assistierend begleitet. Diese Verbindung aus eigener Erfahrung, fundierter Ausbildung und langjähriger Auseinandersetzung prägt meine Arbeit bis heute.

Therapeutische Ausbildungen

2013/14
Traumatherapie

Ausbildung in „Schöpferischer Transformation“ bei Danielle Christoph

2016/17
Assistenz

Begleitung der Ausbildung in „Schöpferischer Transformation“ bei Danielle Christoph

2018/19
Ergänzende Ausbildung

Ausbildungskurs in schamanischer Heilarbeit bei Nicola Jochner

2024/25
Traumatherapie

Zweiter vollständiger Ausbildungsdurchgang in „Schöpferischer Transformation“ bei Danielle Christoph

2024–2026
Vertiefung

Fortlaufender Vertiefungszyklus zum traumatherapeutischen Arbeiten für Absolventen der Ausbildung

2025/26
Heilkundeerlaubnis

Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie und Erteilung der Heilkundeerlaubnis, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie

  • Über die Jahre habe ich an verschiedenen vertiefenden Kursen und Workshops teilgenommen, unter anderem:

    2015
    Scham und Schuld

    Vertiefender Kurs

    2018
    Selbst

    Selbstbild und Selbstbewusstsein

    2018
    Zugehörigkeit

    Scham und Schuld

    2018
    Polarität

    Sexualität, Liebe und Eins-Sein

    2019
    Traumatherapeutische Aufstellungsarbeit

    Vertiefung und therapeutische Rituale

    2024
    Sinn im Leben

    innere Kongruenz

    2025
    Loslassen, Annehmen und Gestalten

    vertiefender Kurs

  • Werdegang

    Mein beruflicher Hintergrund

  • Mein beruflicher Weg im Überblick
    2008
    R+V Versicherung

    Tätigkeit im Marketing und Abschluss als Versicherungsfachmann (IHK)

    2008–2010
    Rechtswissenschaften

    Studium und eine wichtige Auseinandersetzung mit Recht, Verantwortung und der Frage, wie ich beruflich wirken möchte

    2010–2015
    Bootsbau

    Dreijährige Ausbildung und anschließend zwei Jahre Arbeit als Geselle

    2015–2019
    Betriebswirtschaftslehre

    Bachelorabschluss an der Ludwig-Maximilians-Universität München

    2019
    Unternehmensberatung

    Eine kurze, intensive und sehr lehrreiche Station

    2020–2024
    GLS Bank

    Trainee, Firmenkundenbetreuer und schließlich Teamleiter im sozial-ökologischen Banking

    2025
    Gemeinnütziger Bereich

    Head of Finance bei einer Non-Profit-Organisation im Bereich psychosozialer Hilfen, in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung

    2026
    Eigene Praxis

    Gründung meiner Praxis für Psychotherapie in Leipzig

  • Mein Lebenslauf ist bunt und vielseitig. Von außen mag er nicht geradlinig wirken. Für mich war jedoch keine dieser Stationen ein Umweg. Jeden Schritt bin ich bewusst gegangen, und an jeder Station konnte ich mehr über mich lernen, neue Fähigkeiten entwickeln und mich auf das vorbereiten, was später kam. Hätte ich etwas davon abgekürzt, hätte ich die nächste Aufgabe nicht auf dieselbe Weise ausfüllen können.

    Der Bootsbau war für mich weit mehr als eine handwerkliche Ausbildung. Es war ein persönlicher Schulungsweg. Während meines BWL-Studiums setzte ich mich intensiv mit Wirtschaft, Geld und dem Menschen in diesem System auseinander. Parallel zu Ausbildung, Arbeit und Studium bin ich schon damals tief in die traumatherapeutische Arbeit eingestiegen.

    Nach dem Studium fand ich im sozial-ökologischen Banking zunächst die für mich ideale Nische: Geld als positives Gestaltungsmittel einzusetzen und in einem Umfeld zu arbeiten, in dem meine starke Werteorientierung mit meinem wirtschaftlichen Know-how im Einklang stand. Innerhalb weniger Jahre stieg ich vom Trainee zum Firmenkundenbetreuer und Teamleiter auf, übernahm Verantwortung und begleitete als Führungskraft unter anderem eine tiefgreifende Umstrukturierung.

    Doch irgendwann spürte ich, dass auch dieses Kapitel zu Ende ging. Ich wollte näher an die eigentliche Wirkung. Sie nicht mehr nur aus der Ferne finanzieren, sondern selbst dazu beitragen. Ich nahm mir eine Auszeit zur Neuorientierung, sammelte Erfahrung als Head of Finance bei einer Non-Profit-Organisation im Bereich psychosozialer Hilfen und stieg parallel wieder tiefer in die therapeutische Arbeit ein.

    Ich absolvierte einen zweiten Durchgang der Traumatherapie-Ausbildung und parallel dazu die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie. Immer deutlicher spürte ich: Jetzt ist die Zeit reif, all das Gelernte und Erfahrene in einem professionellen Rahmen weiterzugeben. So entschied ich mich, die therapeutische Arbeit in den Mittelpunkt zu stellen und meine eigene Praxis zu gründen.

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie weit ein Weg sein kann, aber auch wie viel Veränderung möglich ist, wenn wir ihn wirklich gehen.